Von Basel durch das Elsass und die Weinbauregion Baden nach KarlsruheVon Basel durch das Elsass und die Weinbauregion Baden nach KarlsruheVon Basel durch das Elsass und die Weinbauregion Baden nach KarlsruheVon Basel durch das Elsass und die Weinbauregion Baden nach KarlsruheVon Basel durch das Elsass und die Weinbauregion Baden nach KarlsruheVon Basel durch das Elsass und die Weinbauregion Baden nach KarlsruheVon Basel durch das Elsass und die Weinbauregion Baden nach KarlsruheVon Basel durch das Elsass und die Weinbauregion Baden nach Karlsruhe

Von Basel durch das Elsass und die Weinbauregion Baden nach Karlsruhe

Von der Schweizer Grenze kommend bildet der Rhein den Grenzfluss zwischen Frankreich und Deutschland, dem Elsass und Baden-Württemberg, den Vogesen und dem Schwarzwald. Die EuroVelo-Route 15 folgt hier dem Verlauf des Stromes auf beiden Seiten über fast 200 Kilometer. Entlang des Weges liegen zahlreiche Naturschutzgebiete, Wasserkraftwerke, pittoreske elsässischen Dörfern und die europäische Metropole Straßburg, bevor mit der Fächerstadt Karlsruhe das Etappenziel dieses Abschnittes erreicht wird.

Auf französischer Seite beginnt die Route unmittelbar nördlich von Basel im Ort Hüningen und verläuft hier abseits vom Verkehr entlang des Rhein-Rhone Kanals durch die „kleine Camargue“, einem sehenswerten Naturschutzgebiet und durch den Hardtwald, bevor Ottmarsheim mit seiner sehenswerten romanischen Kirche erreicht wird. Hinter Artzenheim ist die Route stark ländlich geprägt und ein kleiner Abstecher in die reizvollen elsässischen Städte Mulhouse und Colmar bietet sich an, da zahlreiche Verbindungsrouten für Radfahrer existieren.

Umleitung zwischen Hartheim und Breisach bis Ende Juni 2016.

Umleitung zwischen Kappel und Wittenweier bis zum 31. Dezember 2016. Mehr Info hier.

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Die Route führt hier vorbei an zahlreichen kleinen Herrenhäusern und charakteristischen Kirchen, bevor mit Straßburg eine wahrhaft europäische Metropole erreicht wird. Dank ihrer zahlreichen historischen Bauwerke, von denen etliche zum UNESCO-Welterbe gehören, lohnt sich eine Unterbrechung der Tour hier ganz besonders. Aus der Stadt heraus geht es weiter über einen eindrucksvollen Hochwasserschutzdeich nach La Wantzenau, das für seine herausragende Gastronomie berühmt ist. Bald darauf können Radfahrer die imposante Fischtreppe bei Gambsheim bestaunen, bevor es durch Auenwälder und Naturschutzbereiche weitergeht. Hinter Sessenheim, das als zeitweiser Wohnort Goethes berühmt wurde, wird mit der kleinen Stadt Lauterburg die Grenze des Elsass zur Pfalz erreicht.

Auf deutscher Seite verläuft die EuroVelo-Route 15 von Basel an durch das Markgräfler Land, eine bekannte Weinbauregion, die wärmste und sonnigste Gegend Deutschlands. Auf flachen Strecken entlang des Rheins führt die Route durch Breisach, auch das nicht weit entfernte Freiburg ist einen Ausflug wert. In dem von barocken Bauwerken geprägten Rastatt, die auf die Zeit des Markgrafen Ludwig-Wilhelm von Baden zurückgehen, sind darüber hinaus die Reste der Stadtbefestigung aus der Zeit der badischen Revolution sehenswert.

Am Ende dieses Abschnittes wartet mit Karlsruhe noch einmal eine ganz besondere Stadt. Erst 1715 als barocke Planstadt mitten in einem damaligen Waldgebiet gegründet, ist die Stadt auch heute noch von dem idealtypischen Stadtbild geprägt. Das zentral gelegene Schloss des Markgrafen Karl-Wilhelm von Baden-Durlach ist auch heute noch erkennbarer Mittelpunkt der Stadt. Zur Freude aller Radfahrer wurde in Karlsruhe im Jahre 1785 Karl Freiherr von Drais geboren, der als Erfinder der „Draisine“, des direkten Vorläufers des modernen Fahrrades gilt.

 

 

  • 200
    km
  • 883 Km
    zwischen der Rheinmündung
    und Basel
  • 1233 Km
    Länge des
    Rheins

 

  • Binnenschifffahrtsmuseum Offendorf

    Auf einem restaurierten Freycinet-Péniche, einem genormten Lastkahn für die französische Kanal-Binnenschifffahrt, stellt das Museum die Entwicklung der Flussschifffahrt im Elsass und insbesondere in Offendorf dar. Offendorf war im 20. Jahrhundert der Ort mit den meisten Binnenschiffern im Osten Frankreichs.

  • Straßburg

    Auf einer Halbinsel zwischen zwei Armen des Flusses Ill, der “Grand Ile” (Große Insel) liegt das historische Zentrum der elsässischen Hauptstadt. 1988 wurde die Stadt mit ihren zahlreichen historischen Gebäuden, die weit in das Mittelalter zurückreichen, zu den UNESCO-Welterbestätten hinzugefügt. Besonders das Straßburger Münster, die vier historischen Kirchen, das Haus Kammerzell, das Palais Rohan als ehemaliger Kardinalssitz und die Gedeckten Brücken sind hervorzuheben.

  • Fischtreppe bei Gambsheim

    Staustufe, Schleuse und Fischtreppe bei Gambsheim. Um die Anforderungen der Schifffahrt, Landwirtschaft und Energieversorgung besser erfüllen zu können, wurden zahlreiche Staustufen und andere hydraulische Bauwerke am Rhein errichtet. Oft sind diese jedoch unüberwindbare Hindernisse für Fische auf dem Weg in ihre Laichgewässer. Um den Zugang zu den Laichgründen wieder zu ermöglichen, wurde 1997 ein Abkommen zwischen Deutschland und Frankreich zum Bau von Fischtreppen in Iffezheim und Gambsheim unterzeichnet. Die seit 2006 in Betrieb befindliche Fischtreppe bei Gambsheim ist die größte in Europa. In einem Beobachtungsraum kann man Lachse, Aale, Forellen und Flussheringe auf ihrem Weg flussaufwärts begleiten.

  • Karlsruher Schloss

    Karlsruhes Stadtgrundriss wird geprägt durch das Schloss, auf das alle Straßen fächerartig zulaufen. Nicht nur die Sonderausstellungen des dort beheimateten Landesmuseums sind sehenswert, auch Technikgeschichte hat Karlsruhe zu bieten – immerhin erfand der Karlsruher Karl Freiherr von Drais im Jahr 1817 den Vorläufer des Fahrrades.

  • Realisiert
  • Nicht realisiert
  • In Planung

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