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Italien

Die Via Francigena war ein bedeutender Pilger- und Kommunikationskorridor im mittelalterlichen Westeuropa, um aus dem fränkischen Königreich Rom und von dort aus Jerusalem über den Hafen von Brindisi zu erreichen. Es war eine "Brücke der Kulturen zwischen dem angelsächsischen und dem lateinischen Europa", die die europäische Identität prägte (Le Goff). 1994 zum Kulturweg des Europarates erklärt, wurde die Via Francigena langsam wiederentdeckt und für zeitgenössische Wanderer nutzbar gemacht. Sie basiert auf dem Reisetagebuch des Erzbischofs von Canterbury Sigerich, der die Orte notierte, an denen er auf seinem Rückweg von Rom nach Canterbury im Jahr 990 angehalten hat, und inspiriert den Kulturradweg EuroVelo 5.
  • Zertifizierte EuroVelo-Route
  • Route angelegt, mit EuroVelo-Beschilderung
  • Route angelegt
  • Route im Ausbau
  • Route in Planung

In Italien führt die Route über die gesamte Halbinsel vom Comer See bis Brindisi, entlang des Sigerich-Korridors von Pavia nach Rom. Der Weg führt durch die Po-Ebene, überquert den Cisa-Pass, erreicht die Küste von Versilia in der Toskana, durchquert den hügeligen Apennin in Mittelitalien und führt hinter Rom durch den südlichen Apennin bis zur Adriaküste. Er führt über Nebenstraßen, Radwege entlang von Kanälen und Flüssen und wiederverwendeten ehemaligen Eisenbahnlinien, vorbei an Unesco-Kulturdenkmälern wie der Kirche S. Maria delle Grazie in Mailand mit Leonardos "Das letzte Abendmahl", Palazzo Medici von Seravezza, Val d'Orcia, die historischen Zentren von San Gimignano, Siena, Rom, das Erbe der Langobarden in Benevento, und die Sassi der antiken Stadt Matera. Der Reisende wird auch bezaubernde mittelalterliche Städte und Dörfer, archäologische Gebiete, Überreste der römischen Via Cassia und das Zeugnis von Wallfahrten entdecken. Südlich von Rom verläuft die Route entlang der römischen Via Appia und endet in Brindisi, wo das Mittelmeer auf Europa trifft.


Die Gastfreundschaft dieser Orte ist das Ergebnis jahrelanger Erfahrung in der Aufnahme von Pilgern und Reisenden, die sich mit verschiedenen Motivationen auf dem Weg nach Rom befanden. Alte Klöster, Konvente und Getreidespeicher wurden umgebaut, um Radfahrern und Wanderern entlang der Via Francigena einen angemessenen Service zu bieten. Die empfohlene Reisezeit ist der Frühling, das Ende des Sommers und der Herbst. Last but not least macht Italiens unverwechselbare Vielfalt an lokalen Gerichten, Weinen und Traditionen die Reise zu einem großartigen Erlebnis!

Nationale Informationen
  • Italy - Italy

    Bicitalia

    Wenn Sie sich für das Netz nationaler italienischer Radfernwege interessieren, dann sind Sie hier genau richtig. Ziel der Webseite ist es, Online-Karten des Radwegenetzes sowie Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten zur Verfügung zu stellen. Das Bicitalia-Netz umfasst 17 nationale Strecken. Die Webseite und das Netzwerk sind noch in Arbeit - aber es werden ständig neue Informationen hinzugefügt. (Hinweis: Die Seiten öffnen sich teilweise langsam).

    Route description Electronic maps / GPS tracks Printed material Cycle friendly services (accommodation, cafes, restaurants etc.) Points of interest / attractions etc. Cycle Events

    verfügbar in it

    http://www.bicitalia.org/it/