Von Karlsruhe an Weinbergen vorbei nach Bingen
Der Rheinradweg führt seine radelnden Gäste durch einige der schönsten Natur- und Kulturlandschaften Europas. Der Oberrheingraben, im Osten flankiert vom Schwarzwald, dem Kraichgau und dem Odenwald, im Westen von den Vogesen, dem Pfälzerwald und dem Rheinhessischen Bergland.
Unweit der hessischen Bergstraße folgt die Route nun dem Rhein durch das fruchtbare Schwemmland des hessischen Rieds und streift die Naturschutzgebiete Knoblochsaue und Kühkopf mit ihren erhaltenswerten Auenbereichen.
Zwischen Wiesbaden und Rüdesheim wird die vom Weinbau geprägte Kulturlandschaft des Rheingaus erlebbar, immer wieder untermalt von zahlreichen Schlössern und Klöstern. Von den Weinbergen herab kann man fantastische Ausblicke auf den Rhein genießen. Das Schloss Biebrich, eine ehemalige Residenz der Grafen von Nassau, ist ein besonderes Highlight an diesem Abschnitt. Strausswirtschaften und Weingüter bieten den Radfahrern zahlreiche Gelegenheiten für eine Erfrischung und den Genuss regionaler Spezialitäten. Ein Bindeglied zwischen diesen kulinarischen Aspekten der Route, aber auch ein Zeugnis der wirtschaftlichen Bedeutung des Weinbaus am Rhein sind die historischen hölzernen Rheinkräne, wie sie zum Beispiel in Oestrich-Winkel noch erhalten sind. Folgt man aus dem Elsass kommend weiter dem linken Rheinufer öffnet sich die Landschaft in die Rheinebene der Pfalz. Zahlreiche inzwischen vom Fluss abgeschnittene Altrheinarme prägen das Landschaftsbild und bieten Rückzugsmöglichkeiten für die vielfältige und einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Auch der Haardt und das Wasgau sind für ihre Artenvielfalt berühmt.
Mit dem Dom zu Speyer, der bereits 1982 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde und weltberühmt ist, erreicht die Route einen ihrer absoluten Höhepunkte. In Worms, das zu den ältesten Deutschlands gehört, wird die hochmittelalterliche Nibelungensage, deren Ursprünge bis in das Zeitalter der germanischen Völkerwanderung zurückreichen an vielen Stellen erlebbar. Dieses für die deutsche Literatur und Identitätsbildung prägende Heldenepos ist an vielen Orten in der Stadt greifbar und wird Gästen anschaulich nähergebracht. Die Route verläuft nun von Landwirtschaft und Weinbau geprägt weiter nach Mainz, wo man einen Altstadtbummel problemlos mit einer Schiffstour auf dem Rhein kombinieren kann.
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160
km -
190 Millionen Tonnen
Durchschnittliche Transportleistung
auf dem Rhein
Schloss Biebrich
Ein prachtvoller dreiflügeliger Barockbau, 1700-1750 direkt am Rheinufer erbaut, war Residenz der Fürsten und späteren Herzöge von Nassau. Die Rotunde und Galerien dienen heute als Repräsentationsräume für den hessischen Ministerpräsidenten.
Naturschutzgebiet Lampertheimer Altrhein
Mit dem Naturschutzgebiet Lampertheimer Altrhein ist eines der letzten großflächigen Auengebiete am nördlichen Oberrhein erhalten geblieben. Zu dem 530 ha großen Naturschutzgebiet gehören die Halbinsel Biedensand, der Flachwassersee Welsch-Loch und der Lampertheimer Stadtwald.
Kurfürstliche Burg Eltville
Die Kurfürstliche Burg Eltville ist das Wahrzeichen der Stadt. Mit der Gutenberg-Gedenkstätte und einer historischen Sammlung zu dem Thema Druckkunst lockt die bereits im Jahr 1330 begonnene Burg genauso ihre Besucher wie als Austragungsort zahlreicher kultureller Veranstaltungen.
Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
Reiss-Engelhorn-Museen. Mit international renommierten Ausstellungen, wie „Die Staufer und Italien“, "Alexander der Große und die Öffnung der Welt", „Pompeji“ und weitere haben sich die vier Häuser der Reiss-Engelhorn-Museen einen Namen gemacht. Im Herzen Mannheims ist ein eigenes, vielbeachtetes Museumsviertel entstanden.
Dom zu Speyer
Der Speyerer Dom ist die größte erhaltene romanische Kirche Europas. Als Grabstätte salischer, staufischer und habsburgischer Herrscher ist der Dom ein bedeutendes Symbol des mittelalterlichen deutschen Kaisertums. Er wurde 1981 als zweites deutsches Kulturdenkmal ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.
Technikmuseum Speyer
Im Technik Museum Speyer können auf einer Hallenfläche von 25.000 m² und 100.000 m² Freigelände eine große Anzahl technischer Konstruktionen aus dem Fahrzeug- und Flugzeugbau erkundet werden. Ein Modellbaumuseum sowie ein IMAX-Dome-Filmtheater mit kuppelförmiger Leinwand gehören ebenfalls zum Areal.
Historischer Weinverladekran
Der historische Weinverladekran in Oestrich ist ein wichtiges technisches Denkmal des historischen Weinhandels. Vor Jahrhunderten hatten Krananlagen eine gewaltige Bedeutung, besonders für den Weinhandel und den Weintransport am Rhein. Die Hauptabnehmer für den Rheingauer Wein waren in Hafenstädten wie Köln, Bremen, Amsterdam usw. ansässig, sodass der Weintransport zeitweise fast ausschließlich auf dem Wasserweg vonstatten ging. Der Kran, so wie er heute zu sehen ist, wurde am 4. August 1745 abgenommen.
Niederwalddenkmal
Das weltbekannte Niederwald-Denkmal wurde 1883 feierlich eingeweiht. Das 38 m hohe Monument gilt als „Deutsches Nationaldenkmal“ und erinnert an den Zusammenschluss der Deutschen Bundesstaaten zum Deutschen Reich im Jahr 1871.
Drosselgasse
Nur 144 m lang, aber trotzdem weithin bekannt für ihre Lebendigkeit ist die Drosselgasse im Herzen der Rüdesheimer Altstadt. Wein, Musik und Besucher aus allen Kontinenten sorgen für eine pulsierende Stimmung vom späten Vormittag bis weit nach Mitternacht.
Binger Mäuseturm
Zu Anfang des 14. Jahrhunderts wurde die Befestigungslinie zwischen den Burgen Ehrenfels und Klopp auf beiden Rheinufern zur Zollerhebung zusätzlich durch den Mäuseturm auf der Flussinsel verstärkt. Aufgrund seiner spektakulären Lage am Eingang des Rheintals wurde der Mäuseturm schon im 17. Jahrhundert von holländischen Malern als Motiv „entdeckt“.
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Schloss Biebrich
Ein prachtvoller dreiflügeliger Barockbau, 1700-1750 direkt am Rheinufer erbaut, war Residenz der Fürsten und späteren Herzöge von Nassau. Die Rotunde und Galerien dienen heute als Repräsentationsräume für den hessischen Ministerpräsidenten.
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Dom zu Speyer
Der Speyerer Dom ist die größte erhaltene romanische Kirche Europas. Als Grabstätte salischer, staufischer und habsburgischer Herrscher ist der Dom ein bedeutendes Symbol des mittelalterlichen deutschen Kaisertums. Er wurde 1981 als zweites deutsches Kulturdenkmal ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.
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Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
Reiss-Engelhorn-Museen. Mit international renommierten Ausstellungen, wie „Die Staufer und Italien“, "Alexander der Große und die Öffnung der Welt", „Pompeji“ und weitere haben sich die vier Häuser der Reiss-Engelhorn-Museen einen Namen gemacht. Im Herzen Mannheims ist ein eigenes, vielbeachtetes Museumsviertel entstanden.
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Kurfürstliche Burg Eltville
Die Kurfürstliche Burg Eltville ist das Wahrzeichen der Stadt. Mit der Gutenberg-Gedenkstätte und einer historischen Sammlung zu dem Thema Druckkunst lockt die bereits im Jahr 1330 begonnene Burg genauso ihre Besucher wie als Austragungsort zahlreicher kultureller Veranstaltungen.
Etappen
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Von der Rheinquelle zum Bodensee
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Vom Bodensee am Rheinfall vorbei nach Basel
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Von Basel durch das Elsass und die Weinbauregion Breisgau nach Karlsruhe
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Von Karlsruhe an Weinbergen vorbei nach Bingen
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Von Bingen am romantischen Rhein entlang nach Köln
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Von Köln an der größten Industriemetropole Europas vorbei nach Arnheim
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Von Arnheim durch das Rheindelta an die Nordsee





