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Unesco-Welterbe

  • Dom zu Speyer

    Der Speyerer Dom ist die größte erhaltene romanische Kirche Europas. Als Grabstätte salischer, staufischer und habsburgischer Herrscher ist der Dom ein bedeutendes Symbol des mittelalterlichen deutschen Kaisertums. Er wurde 1981 als zweites deutsches Kulturdenkmal ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

  • Welterbe Oberes Mittelrheintal

    Welterbe Oberes Mittelrheintal. Das gesamte, 65 Kilometer lange obere Mittelrheintal zwischen Bingen und Koblenz gehört mit zahlreichen einzelnen Elementen zu den Welterbestätten der UNESCO. Dieser auch als „Romantischer Rhein“ bekannte Abschnitt hält an zahlreichen Orten historische, natürliche und legendenhafte Überraschungen für den Besucher bereit. Das Mittelrheintal beeinflusste Dichter, Maler und Komponisten und ist ein grandioses Beispiel für eine durch menschlichen Einfluss überprägte Naturlandschaft. Tief ins rheinische Schiefergebirge gegrabene Schluchten, gesäumt von etwa sechzig Orten mit den sie umgebenden Weinbergen und zahlreiche Burgruinen, die den Flusshandel überwachten prägen diese eindrucksvolle Landschaft.

  • Straßburg

    Auf einer Halbinsel zwischen zwei Armen des Flusses Ill, der “Grand Ile” (Große Insel) liegt das historische Zentrum der elsässischen Hauptstadt. 1988 wurde die Stadt mit ihren zahlreichen historischen Gebäuden, die weit in das Mittelalter zurückreichen, zu den UNESCO-Welterbestätten hinzugefügt. Besonders das Straßburger Münster, die vier historischen Kirchen, das Haus Kammerzell, das Palais Rohan als ehemaliger Kardinalssitz und die Gedeckten Brücken sind hervorzuheben.

  • Stiftsbezirk Sankt Gallen

    Stiftsbezirk Sankt Gallen. Einige Kilometer südlich des Rheins gelegen befindet sich das ehemalige Kloster Sankt Gallen. Nach Gründung der Stadt im Jahr 612 wurde das erste Benediktinerkloster an diesem Ort um 719 herum gegründet. Als zweitältestes Kloster der Schweiz und eines der größten Benediktinerklöster Europas war es über zwölf Jahrhunderte hinweg kulturell prägend. Besonders hervorzuheben sind die spätbarocke Stiftskirche und die 160.000 Bände umfassende Bibliothek aus der Barockzeit mit einem Rokoko-Innenausbau. In dieser Bibliothek sind auch 2.200 Codices bewahrt. Von diesen wertvollen Handschriften sind 500 mehr als tausend Jahre alt. Damit beherbergt die Bibliothek eine der vollständigsten mittelalterlichen Sammlungen des deutschen Sprachraums.

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