Von Arnheim durch das Rheindelta an die NordseeVon Arnheim durch das Rheindelta an die NordseeVon Arnheim durch das Rheindelta an die NordseeVon Arnheim durch das Rheindelta an die NordseeVon Arnheim durch das Rheindelta an die NordseeVon Arnheim durch das Rheindelta an die NordseeVon Arnheim durch das Rheindelta an die NordseeVon Arnheim durch das Rheindelta an die Nordsee

Von Arnheim durch das Rheindelta an die Nordsee

In den Niederlanden erlebt der Rhein eine prägende Veränderung. In seinem Delta werden aus einem Strom mehrere große Flüsse

Ein Gewirr von Flüsschen, Kanälen und anderen Wasserwegen prägt die Landschaft, weshalb die EuroVelo-Route 15 nun auch „Rijndeltaroute“ heißt. Entlang der Route warten die zahlreichen Schleifen des Rheins auf ihre Neuentdeckung, manchmal nur noch als schmale, fast stehende Gewässer erkennbar. (+)

Radfahrer können hier die zahlreichen Facetten der unterschiedlichsten Gewässer kennenlernen – unter anderem die Waal, eine der meistbefahrenen Binnenwasserstraßen Europas, oder den „Kromme Rijn“, einen alten Rheinabschnitt an dem zahlreiche mittelalterliche Schlösser liegen und der lange die nördliche Grenze des römischen Reiches bildete. Der Fluss Linge schlängelt sich dagegen durch die für ihren Obstbau bekannte Landschaft Betuwe. Im Naturpark Biesbosch, der durch eine Springflut entstand und an den typisch niederländischen Windmühlen nahe Kinderdijk kann man hautnah nachvollziehen, wie die Landgewinnung unterhalb des Meeresspiegels in den Niederlanden umgesetzt wurde. Im ganzen Rheindelta können Radfahrer die umgebende Natur genießen und dem Reiz der kleinen Hafenstädtchen erliegen. Bevor sich der Rhein nun endgültig seiner Mündung in der Nordsee nähert liegt noch die moderne Weltstadt Rotterdam auf dem Weg des Radfahrers. Hier findet eine wahrhaft europäische Radroute ihren pulsierenden Abschluss.

 

 

  • 236
    km
  • -8 m
    Höhe des Endpunktes
    der EuroVelo-Route 15
    am Strand der Nordsee
  • 1233 km
    Länge der
    EuroVelo-Route 15
  •  

 

  • Euromast und Spacetower Rotterdam

    Die Spitze fast in den Wolken, ragt das höchste öffentlich zugängliche Gebäude der Niederlande mit 185 Metern in den Himmel. Besucher können dort oben das 360° Panorama und viele andere Attraktionen genießen. Adrenalinabhängige Zeitgenossen betätigen sich beim Bungee Jumping oder auf einer fast 100 km/h schnellen Seilrutsche. Für alle, denen Entspannung wichtiger ist als Nervenkitzel, empfiehlt sich ein Besuch des Panorama Restaurants in 96 Metern Höhe.

  • Glasherstellung in Leerdam

    Die an der Linge gelegene Stadt Leerdam wird von fruchtbaren Schwemmlandebenen umgeben. Sie ist seit dem 18. Jahrhundert das Zentrum der niederländischen Glasindustrie. Aus Deutschland eingewanderte Glasbläser legten den Grundstein für diesen Industriezweig, der heute weltbekannt ist unter dem Namen „Royal Leerdam“.

  • Luftwaffenmuseum Arnheim

    Im Luftwaffenmuseum Arnheim wird die Operation „Garden Market“ der alliierten Truppen während des zweiten Weltkriegs dargestellt. Am 17. September 1944 versuchten Tausende britische Fallschirmjäger von der Stadt Ede aus die Brücken über den Rhein und andere niederländische Flüsse unter ihre Kontrolle zu bringen. Damit wäre der Weg in das wirtschaftliche Herz des Dritten Reiches, das Ruhrgebiet, und darüber hinaus frei gewesen. Doch die Operation scheiterte. Die Alliierten erreichten die Brücke von Arnheim nicht und der Krieg verlängerte sich um Monate.

  • Gartenbauregion Betuwe

    Zwischen den beiden Hauptflüssen des Rheindeltas, der Waal im Süden und dem Niederrhein im Norden, liegt die Gartenbauregion Betuwe. Sie ist vor allem für ihre mit Birn- und Kirschbaum bestandenen, üppigen Gärten bekannt. Die nährstoffreichen Schwemmlandböden des Deltas bilden eine ideale Grundlage für diese Anbauform.

  • Realisiert
  • Nicht realisiert
  • In Planung

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